
Juli 2026 - Die Erdbeeren auf dem Balkon kündigen den Sommer an
Wieder ein MRT ohne neuen Befund! Das ist doch eine erfreuliche Sache.
Diesmal hat die Kontrolle in Hamburg stattgefunden in der Radiologie, die mit dem Gamma-Knife verbunden ist, weil die Tumore bei der letzten OP als WHO III und damit etwas böse bewertet wurde finden die Kontrollen nun häufiger statt. Bei der letzen Kontolle war das MRT etwas "grobmaschig" eingestellt, wenn die Schnitte alle 5mm erfolgen, können kleine Tumore durchs Raster fallen. Der auswertende Neurochirurge fand das weniger optimal. Immer ein Abwegen zwischen Aufwand und Qualität (grobmaschich geht etwas schnellen, dann können mehr Patienten versorgt werden?!
Im Gamma-Knife-Zentrum in Hamburg findet gerade ein Generationenwechsel statt. Ein junger Neurochirurge hat den Job von Prof. Lippitz übernommen, sehr erfreulich, denn dann geht es weiter. In meinen Fall hat die Bestrahlung prima geklappt und auch jetzt ist bestätigt, dass keines der vier bestrahlten Menigeome gewachsen ist und auch die zwei unbestahlten zeigen kein Wachstum. Ein Radiologe hat einen ausführlichen Bericht geschrieben, der Neurochirurge hat die Bilder angesehen, mir erklärt und keinen Bedarf für eine Bestahlung oder eine OP festgestellt. Bestens, da braucht es keinen weiteren Bericht.
Erdbeeren wurden schon in meiner Kindheit im Garten gezüchtet. Zum Geburtstag meines Vaters am 24.06. gab es die erste Erdbeertorte. In diesem Jahr wäre sein 104. Geburtstag. Früher durfte man vor dem heiligen Tag keine Erdbeeren naschen, das sehe ich heute anders.
(Stand 02.06.2026)
Über diesen Blog:
Nun hat schon das 10. Jahr im zweiten Leben begonnen.
Dies ist nur eine kleine Zusammfassung meiner Meningenom-Geschichte (Tumore im Kopf die von den Hirnhäuten ausgehen und deshalb keine Hirntumore sind - oder vielleicht doch? Ansichtssache!).
Die Langfassung kann man hier (bis 2023) und (hier ab 2024 bis Ende 2025) finden. Neue Beiträge ab 2026 schreibe ich mal hier auf.
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- Begonnen hat es im Jahr 2017 mit ein paar Ausfällen, wie Sturz vom Fahrrad und von Treppen. Das Finden der Usache hat eine Weile gedauert. Schon ziemlich erschreckend als sich da ein riesiges Ding im Kopf befand, was da nicht sein sollte. Aber es konnte erfolgreich operiert werden und auch die Reha hat prima geklappt.
- Dann gab es Jahre mit regelmäßigen Kontrollen, ohne Beanstandungen.
- In 2021 wurde ein Rezidiv gefunden und erfolgreich im Gamma-Knife bestrahlt.
- Und Ende 2024 war eine neue OP notwendig, in der vier Rezidive entfernt wurden. Vier weitere wurden Anfang 2025 im Gamma-Knife erfolgreich bestrahlt.
- Gerade ist keine Behandlungsbedarf.
- Es wurden ca. 30 Arztbriefe geschrieben - unglaublich. So viel Aufwand. Ohne Kommunikation geht es auch nicht, da wäre vielleicht Platz für eine hilfreiche KI?
Ich bin ziemlich verblüfft wie gut alles gelaufen ist und wie prima es mir geht. Nur Auto fahren mag ich nicht mehr, nicht gut für mich und auch nicht für die Welt. Zum Schwimmbad radele ich 20 km, schwimme 2000m mit den Studenten/Studentinnen auf der Sportbahn und komme zufrieden zuhause wieder an.
Weiterhin finde ich dass ich ein Beispiel für eine gute medizinische Versorgung in diesem Land bin. Dafür bin ich dankbar allen die mir geholfen haben!
Noch bleibt mir ein Stück Lebenszeit - ChatGPT sagt bei meiner Diagnose (Tumor WHO III) 5 Jahre, ein mich beratender Neurochirurg hatte Gründe, warum es 20 Jahre sein könnten.
PS:
Diese Web-Seite muss mal aufgeräumt werden - ich habe damit etwas begonnen.
(Stand 04.05.2026)